Bürger für Schlotheim e.V.

 

Wie kann eine Gebietsreform aussehen:

Gedankenspiele gibt es einige dazu, Entscheidungen können wir als Verein nicht dazu treffen.

Das Allerwichtigste dabei ist jedoch, eine Teil(entschuldung) der Stadt Schlotheim. Denn wer heiratet schon jemanden mit existenzvernichtenden Schulden. So groß wird dann die Liebe zwischen den zukünftigen Partnern dann doch nicht sein. Im Gespräch ist im Moment eine Konstellation, in der auf Stand des am niedrigsten verschuldeten Partners entschuldet werden soll. Inwieweit das Land dabei mitgeht, bleibt abzuwarten.
Die Gebietsreform hat aber auch enormes Einsparpotential, mit dem eine Entschuldung zumindest teilweise wieder refinanziert werden kann. Aus unserer Sicht ist dies die einzige vernünftige Lösung, denn neben Schlotheim sind ca. 50 weitere Gemeinden in Thüringen in einer ähnlichen Situation. Letztendlich ist es ja so, dass das Land in Form von Bedarfszuweisungen die Schulden indirekt sowieso bezahlt. Nur um die Vorgaben zu erfüllen, diese Zuweisungen zu bekommen, muss noch mal extra Geld in die Hand genommen werden. Kommen die Bedarfszuweisungen nicht rechtzeitig, kosten dann Säumniszuschläge von Gläubigern bis hin zu Pfändungen nochmals Geld.

Die Gebietsreform wird kommen - zunächst mit einer freiwilligen Phase und dann per Gesetz.   
Bereits diskutiert wurde in einem der Treffen mit den Landtagsabgeordneten, Schlotheim als Pilotprojekt aufzustellen. Es hätte für uns den Vorteil einer vorzeitigen Lösung und eventuell auch die Möglichkeit, den Wunschpartner noch selbst zu wählen.

Glücklicherweise erfahren wir sehr viel Unterstützung durch Herrn Kuschel, Landtagsabegeordneter (Die Linke), so dass am 18.05.2015 erste Gespräche mit den Entscheidungsträgern (VG-Versammlung) stattgefunden haben.

Wir hoffen das sich das Blatt für Schlotheim doch noch zum Guten wendet - ein Versuch ist es jedenfalls wert.