Bürger für Schlotheim e.V.

Zunächst ein paar Links zur Information:

Ebeleben

Menteroda

Kirchheiligen

 

Einbruch Schülerzahlen Gymnasien UH-Kreis

Lehrermangel

Greußen

Schlotheim

 



Die Situation am Schlotheimer Gymnasium wird auf Grund sinkender Schülerzahlen immer augenscheinlicher.
Sie wird durch die Bildung der Gemeinschaftschulen (siehe Artikel oben) in Ebeleben, Kirchheiligen und Menteroda nicht besser. Dazu kommen jährlich sinkende Schülerzahlen auf Grund von schwachen Geburtenjahrgängen. Es gibt schlicht und einfach zu wenig Kinder.
Im TA Artikel über die Diskussion mit Lehrern und Direktoren wird z.B. deutlich: 20 Kinder weniger an der Schlotheimer Grundschule ist eine komplette Klasse! Davon gehen schätzungsweise 10 auf die Regelschule und 10 auf das Gymnasium. Somit fehlt dem Gymnasium allein auf Grund der fehlenden Grundschüler nach 4 Jahren eine halbe Klasse.

Nun ist es so, dass die Schüler, die aus den Gemeinschaftschulen kommen, erst nach der 8. bzw. 10. Klasse auf das Gymnasium wechseln. Somit dürften dem Schlotheimer Gymnasium ab nächsten bzw. übernächsten Schuljahr 5-Klässler von den Schulen in  Ebeleben, Menteroda und Kirchheiligen fehlen. Außerdem macht es für die Schüler nur Sinn, auf ein Gymnasium zu wechseln, welches einen mit der Gemeinschaftsschule abgestimmten Lehrplan hat. Das wird in einen Kooperationsvertrag zwischen Gemeinschaftschule und weiterführenden Gymnasium festgelegt.  Ein solcher Kooperationsvertrag mit dem Schlotheimer Gymnasium ist weder mit Menteroda noch mit Ebeleben zustande gekommen. Über die Hintergründe möchten wir uns vorerst nicht detailliert auslassen - eines sei aber angemerkt: Ignoranz spielt dabei eine große Rolle. Die Kooperationen wurden letztendlich mit dem Geschwister Scholl Gymnasium Sondershausen und dem Tilesius Gymnasium in Mühlhausen abgeschlossen.

Nach Aussage von Herrn Kunkel, Direktor des Gymnasiums Schlotheim, gibt es 17 Anmeldungen aus Ebeleben für das Schuljahr 2015/16. Allerdings wurde dabei vergessen, dass die Anmeldefrist 2 Monate vor Beschlussfassung über die Gemeinschaftschule Ebeleben abgelaufen ist. Wie viele Schüle dann ab September wirklich in das Gymnasium Schlotheim wechseln, bleibt abzuwarten.

Nach diversen Empfehlungen/Erfahrungen sollte ein Gymnasium dreizügig laufen, um ausreichend qualifizierte Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen. Zweizügig (Gymnasium Schlotheim) stellt dabei schon eine Herausforderung an die Qualität und Quantität der Bildungsangebote dar. Wenn 20-25 Schüler aber dauerhaft ausbleiben, dann wäre das Gymnasium in absehbarer Zeit nur noch einzügig. Dabei einzig und allein auf das Recht auf freie Schulwahl zu setzen, halten wir für verantwortungslos.

Wir hoffen, daß nun endlich die Politik eingreift und sich für den Erhalt des Schulstandortes in Schlotheim stark macht!